Wozu Werkzeugüberwachung?

Damit es nicht soweit kommt...

Beispiele nicht überwachter Zerspanungswerkzeuge nach einem SchneidenbruchBeispiele nicht überwachter Zerspanungswerkzeuge nach einem SchneidenbruchDie Überwachung von Werkzeugen in Werkzeugmaschinen hinsichtlich Schneidenverschleiß und Bruch wird seit etwa 30 Jahren mit steigender Tendenz praktiziert.

Zunehmend unbeaufsichtigt arbeitende Maschinen erfordern eine automatische Überwachung des Werkzeugzustandes. Die zunehmend gekapselten Arbeitsräume z.B. der CNC-Drehmaschinen verwehren außerdem die optische und auch akustische Kontrolle der Werkzeuge und Werkstücke durch den Maschinenbediener.

Die elektronischen Werkzeugüberwachungssysteme kontrollieren den Werkzeugzustand z.B. akustisch (Körperschall) oder anhand der auf das Werkzeug wirkenden Kraft. Die meisten Systeme messen allerdings die elektrische Wirkleistung der Werkzeug- oder Werkstückantriebsmotoren, da die Wirkleistungsmessung inzwischen sehr sensibel geworden ist. Alle diese genannten Messmethoden haben zum Ziel, einen Werkzeugdefekt, sei es eine Abstumpfung oder ein Schneidenbruch, unmittelbar und noch während der Werkstückzerspanung zu erkennen, um weitere Schäden am Werkzeug oder Werkstück oder gar eine über viele Werkstücke andauernde Ausschussproduktion zu vermeiden.