Neuigkeiten 2007

 

 

29.10.2007

Patent bestätigt

Das Bundespatentgericht in München hat am 15.10.2007 in zweiter Instanz den weiteren Bestand eines Patentes von Dr.-Ing. Klaus Nordmann bestätigt, nachdem ein Einspruch eines Mitbewerbers als unzulässig abgewiesen worden war. Es handelt sich um das „Verfahren zur Werkstückmaßkontrolle und Erhöhung der Bearbeitungsgenauigkeit spanender Werkzeugmaschinen“ (Patentschrift als PDF-Datei).
Das Patent beschreibt eine Methode zur mikrometergenauen Herstellung von Werkstücken in spanenden Werkzeugmaschinen mit Hilfe einer akustischen Berührungserkennung zwischen Werkzeug und Werkstück bzw. Werkstückspannstelle. Temperaturdehnungen und Auffederungen zwischen Werkzeug und Werkstück werden mit diesem Verfahren registriert und kompensiert, so dass ohne zusätzliche Messeinrichtungen Werkstücke mit bisher unerreichbarer Genauigkeit hergestellt werden können.

 

 

 

05.10.2007

Neuer Werkstücklängentaster "WLT"

Für die Längenkontrolle von Werkstücken vorwiegend in Mehrspindeldrehautomaten entwickelte Nordmann in Zusammenarbeit mit einem großen Automobilzulieferer einen äußerst robusten Taster namens WLT. In Relation zum Vorgänger BDA-Pilz verfügt der neue Werkstücklängentaster nicht über Ritzen, in denen Späne hängen bleiben können. Außerdem kann man beim Entfernen von Spänen aus dem Arbeitsraum den neuen Taster nicht mehr mit dem Spänehaken verbiegen oder abbrechen. Falls höhere Kräfte auf ihn einwirken, wie etwa bei einer Kollision mit einem zu langen Werkstück, wird nicht der Taster selbst beschädigt, sondern die Befestigungsschrauben seiner Führungsschiene reißen unter dem Kopf an einer Sollbruchstelle. Diese Führungsschiene erlaubt zudem ein feinfühliges Einstellen der genauen Position des WLT relativ zum Messobjekt.

Werkstuecklaengentaster WLTWerkstücklängentaster WLT

 

 

 

01.10. 2007

Vortrag an der TU Dresden

Im Rahmen des Fachkolloquiums "Innovative Zerspanwerkzeuge" hielten Dr. Klaus Nordmann und Ralph Goebel einen Vortrag mit folgendem Thema: "Werkzeugüberwachung - prozessbegleitend und postprozess sich sinnvoll ergänzend"

Der Vortrag fand statt am 28.09.2007 an der TU Dresden. Er hatte zum Thema, dass nicht allein die parallel zum Zerspanungsprozess stattfindende (prozessbegleitende) Werkzeugzustandskontrolle sinnvoll ist, sondern dass es durchaus Situationen gibt, bei denen eine Kontrolle vor oder nach der Zerspanung vorteilhafter ist. In den Nordmann Tool Monitoren lassen sich beide Verfahren sinnvoll kombinieren, Nordmann bietet hierfür auch die notwendigen Taster bzw. Sensoren an (Download des Vortrages als Powerpoint-Datei).

Weitere Vortragende der Firmen Kennametal, Mapal, CeramTec, Emuge, Karl Klink, Platit, Komet, TDM-Systems und der TU Dresden sowie Chemnitz bezogen sich auf werkzeugtechnische Fragen.

 

 

 

02.02. 2007

Neuer Sensor "LSM" für die Prozessüberwachung per Luftschall

Es gibt Situationen, in denen trotz des schon umfangreichen Programms an Körperschallsensoren eine Messwertaufnahme in Werkzeugnähe (SEH, SEA-Mini, SEA-Feder, SEA-Wireless, BSA) erschwert ist, oder beispielsweise die Montage mit dem Werkzeug oder Werkstück rotierender Körperschallsensoren (RSA, RSA-2 oder RSA-Ring) zu aufwendig ist.

Für diese Fälle kann eine Luftschallmessung erfolgreich sein. Dazu wurde ein neues, im Ultraschallbereich messendes Luftschallmikrofon für den rauen Einsatz in der unmittelbaren Nähe von Zerspanungswerkzeugen konzipiert. Umher fliegende Späne können der keramischen Messmembran des „Luftschallmikrofon“ LSM nichts anhaben.

Einsatzbereiche finden sich beispielsweise in der Zerspanung ohne Kühlschmierstoff bzw. mit Minimalmengenschmierung, bei der Kontrolle einzelner Bohrer in Mehrspindelbohrköpfen, bei der Luftschnittüberbrückung und beim Abrichten von Schleifscheiben mit rotierenden Abrichtwerkzeugen.