Besonderheiten unserer Werkzeugüberwachung


Besonderheiten der Sensorpalette:

  • Körperschallaufnahme über einen Kühlschmierstoffstrahl vom Werkzeug oder Werkstück (patentiert). Dadurch sind auch die kleinsten Werkzeuge überwachbar (z. B. Bohrer mit Ø 0,1mm), selbst in Mehrspindelbohrköpfen. Sehr gute Schallaufnahme auch beim Schleifen, Drehen, Wälzfräsen und Umformen (Hämmern) unmittelbar vom Werkstück oder Werkzeug.

  • Körperschallaufnahme über die mitrotierenden drahtlosen Sensoren RSA, RSA-2 und RSA-Ring für Schleif-, Werkstück- und Abrichtspindeln.

  • Körperschallaufnahme über den drahtlosen SEA-Wireless zur Montage an Spannvorrichtungen in Bearbeitungszentren oder an der Revolverscheibe in Drehmaschinen.

  • Körperschallaufnahme über ein Federstahlelement unmittelbar vom Werkstück (speziell für Rundtakter und Transferstraßen, patentiert).

  • Luftschallmikrofone LSM-Q, LSM-L und LSM-Ring in Werkzeugnähe für die akustische Werkzeugüberwachung bei Trockenbearbeitung

  • Kraftsensoren BDA-Q, BDA-Kralle und DMS-Kralle für Kulissenhebel in Mehrspindeldrehautomaten mit besonders einfacher Montage über nur eine M5-Schraube (beide patentiert).

  • Kraftmessung an jeder einzelnen Spindel über die Messung der elastischen Verlagerung der Spindel (für Mehrspindelbohrköpfe).

  • Werkstücklängentaster BDA-Pilz und WLT für Mehrspindler und Rundtakter (BDA-Pilz patentiert).

  • Dreiphasen-Wirkleistungsmessung: Besonders reaktionsschnell und für kleinste Werkzeuge.

  • Hydro-Distanzsensor HDS zur Bohrerbruchkontrolle über einen Kühlschmierstoffstrahl als Wegaufnehmer (bis Abstand 50 cm).

  • Spark-Sensor SPS zur Drehmeißelkontrolle bei hohen Aufmaßschwankungen über deren Funkenflug

  • Aufprallsensor APS-BDA zum Aufbau von Strahlschranken mittels Kühlschmierstoff-, Wasser- oder Pressluftstrahl, um bruchbedingte Werkzeugverkürzungen oder die Spannposition bzw. das Vorhandensein von Werkstücken überwachen zu können (Alternative zur Laserlichtschranke)

  • Pyrosensor PYS zur Kontrolle einzelner Bohrer in Mehrspindelbohrköpfen, Zerspanungstemperatur etc.

  • Staudrucksensor SDS zur Bohrerbruchkontrolle über eine Kühlschmierstoffstrahl- oder Luftstrahlschranke, auch für Kleinstbohrer ab Ø 0,1mm. Messdistanzen bis 2,5m in Bearbeitungszentren. Braucht im Vergleich zum Laser nicht auf das Ablaufen von Kühlschmierstoff zu warten und ist verschmutzungsunabhängig (patentiert).

  • Elektromagnetischer Sensor EMS zur Bohrerbruchkontrolle in Mehrspindelbohrköpfen (Schwingungsmessung und/oder Längenkontrolle)

Besonderheiten der Tool Monitore

  • Grafische Korrekturmöglichkeit für die Hüllkurven im Bereich wiederholter, nur örtlicher Messwertanstiege, um wiederholte Grenzverletzungen zu vermeiden. Bei Verwendung des Nordmann-Touchscreens können die Hüllkurven mit einem Stift (Touchpen) grafisch korrigiert, d. h. gezeichnet werden. Am Monitor einer Steuerung mit PC-Bedienrechner erfolgt das Korrigieren der Grenzwerte über einen Pfeil, der auf der Hüllkurve mit Cursortasten verschoben wird. Die Hüllkurve kann dann wie ein Gummiband verformt werden, getrennt für ihre obere und ihre untere Begrenzung.

  • Automatische Anpassung der Hüllkurve an einen wiederholt auftretenden Messkurvenausreisser, wenn der Bediener diesen als falschen Alarm mit automatischer Grenzwertkorrektur quittiert.

  • Gleitende Hüllkurvenberechnung zur Überwachung von Mehrspindelbohrköpfen über die Wirkleistung bis zu einer bestimmten Bohrerzahl.

  • Dynamikauswertung:
    Kontrolle der Welligkeit der Messkurven zur Erkennung einzelner fehlender Zähne in Fräsern und zur Überwachung auf sprungartige Kraft- oder Leistungsveränderungen (Bruch beim Drehen).

  • Mathematik-Messstelle:
    Erlaubt die Addition oder Subtraktion von Messkurven. Die Subtraktion zweier Messkurven nach deren vorheriger Logarithmierung ergibt eine Verhältnisbildung, womit die Änderung von Kraftrichtungen kontrolliert werden kann. Die Verhältnisbildung ist anwendbar auf die Kontrolle interner Antriebsgrößen (Vorschub- und Spindelwerte bzgl. Strom, Drehmoment oder Wirkleistung) und erlaubt eine Verschleißüberwachung, die unabhängiger ist von der Werkstoffhärte.

  • Hohe Anzahl überwachbarer Messkanäle:
    Mit dem Tool Monitor in seiner Standardausstattung sind 8 analoge und 20 digitale Messstellen überwachbar. Das Gerät kann auf 16 analoge Messstellen erweitert werden.

  • Inprozess Werkstückmaßkontrolle und Werkzeug-bzw. Werkstück-Auffederungskontrolle auf akustischer Basis mit Auflösung im µ-Bereich (patentiert).